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Ausstellung: „Zwischen Flammen und Freiheit – Wenn Worte verboten sind“ vom 04.09. – 02.10.2026

4. September 18:30

Ausstellungsbild

Die Ausstellung „Zwischen Flammen und Freiheit – Wenn Worte verboten sind“ widmet sich dem bislang wenig beachteten Widerstand gegen die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen von 1933 und der damit verbundenen Literaturpolitik. Während die Bücherverbrennungen selbst fester Bestandteil der Erinnerungskultur sind, bleiben jene Menschen, Orte und Handlungen, die sich diesem Akt der kulturellen Zerstörung widersetzten, oft unsichtbar. Genau hier setzt die Ausstellung an: Sie macht Widerstand sichtbar – lokal, biografisch und mit Blick auf die Bedeutung von Meinungsfreiheit und Demokratie heute.

Ausstellungseröffnung findet gemeinsam mit dem Kurator Jan Schenk (Verbrannte Orte e.V.) statt.

Programm der Ausstellungseröffnung:

18:30 Uhr: Ankommen

19:00 Uhr: Musik von Zielke & Solh

19:15 Uhr: Eröffnungsworte der Kooperationspartner sowie des Kurators Jan Schenk

19:45 Uhr: Ausstellungsbesichtigung und Austausch bei Fingerfood und alkoholfreien Getränken (bis 20:30 Uhr)

Anschließend kann die Ausstellung vom 04. September bis zum 02. Oktober 2026 zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtbücherei Wiehl besucht werden.

Diese sind:

Montag: 10:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Dienstag: 10:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 10:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 13:00 Uhr

Im Zentrum der Ausstellung stehen zwei miteinander verbundene Perspektiven: Zum einen richtet sich der Blick auf lokale Kontexte und berichtet von 10 Orten, an denen konkrete Widerstandshandlungen gegen die Bücherverbrennungen recherchiert wurden– oft kleine, mutige Gesten von Einzelpersonen, Initiativen oder Netzwerken vor Ort.
Zum anderen beleuchtet das Projekt Autor:innen im Widerstand. Viele der verfolgten Schriftsteller:innen waren nicht nur Opfer, sondern aktive Akteur:innen – im Exil, in der inneren Emigration oder durch literarische Interventionen. Ihre Biografien werden als persönlicher Anknüpfungspunkt genutzt, um historische Erfahrungen von Verfolgung, Zensur und Widerstand nachvollziehbar zu machen.

Das Projekt versteht Erinnerungsorte nicht als abgeschlossene historische Marker, sondern als lebendige Orte demokratischer Auseinandersetzung. Durch die Verbindung von lokaler Geschichte, biografischem Erzählen und aktueller Fragestellung entsteht eine Erinnerungskultur, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft und junge Menschen aktiv einbezieht.

Gefördert wird die Ausstellung und die damit verbundenen Workshops für Schüler:innen von der Stiftung „Orte der Deutschen Demokratiegeschichte“. Kuratiert wird sie von Jan Schenk von Verbrannte Orte e.V.

Details

Datum:
4. September
Zeit:
18:30
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Stadtbücherei Wiehl
Hauptstraße 43
Wiehl, 51674 Germany
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