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Mythos Deutscher Wald

12. Juni 10:00 - 14:00

Bild mit Wald im Hintergrund

Der Wald ist nicht nur Ökosystem, sondern als „Deutscher Wald“ auch ideologisch aufgeladenes Motiv. Schon seit der Romantik und vor allem im Nationalsozialismus diente er als Begründung einer untrennbaren Verbundenheit zwischen einer „deutschen Volksgemeinschaft“ und der „deutschen Landschaft“.Icon Politische Erwachsenenbildung

Die VHS Gummersbach und Netzwerk gegen Rechts haben zwei Referent*innen von der „Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz“ (FARN) eingeladen, mit denen wir eine 6km Wanderung unternehmen werden. Zwischen 10:00 – 14:00 Uhr werden wir am 12. Juni 2022 etwas über die Waldgeschichte in Deutschland lernen und erfahren, wie der Wald immer wieder für menschenverachtende, rassistische und faschistische Ideologien benutzt wurde. Auch heute beziehen sich extrem rechte Gruppierungen auf den Wald, um ihre völkischen Ideen von Heimatliebe, Nationalismus und dem Kampf gegen das vermeintlich Fremde zu verbreiten – So zum Beispiel auch in Zeiten von Verschwörungserzählungen und Reichsbürger*innenbestrebungen.

Der Workshop zeigt, dass es sich lohnt für einen sozialen, menschenbejahenden, demokratischen Natur- und Umweltschutz aktiv zu sein.

Mehr Informationen zum Thema gibt es hier: Der „Deutsche Wald“ – ein fataler Mythos

Die Anmeldungen sind begrenzt , schnell sein lohnt sich also. Anmelden können Sie sich bei der VHS Gummersbach.

Der Workshop findet im Freien statt. Bitte denken Sie daher an festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung und ausreichenden Proviant. Start der Wanderung wird voraussichtlich an der Stadthalle Gummersbach sein. Genauere Informationen erfolgen nach Anmeldung.

Details

Datum:
12. Juni
Zeit:
10:00 - 14:00
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